Verständnis von Bildung in Kinderkrippe und Kindergarten

Konzept4

Bildungsprozesse können in erster Linie nur von Kindern selbst initiiert werden. Bildung kann nicht von außen in die Kinder „eingetrichtert“ werden. Sie müssen selbst dazu bereit sein Bildung aufzunehmen und sich selbst bilden wollen. Sie wollen sich aktiv, mit all ihren Sinnen und ihren bisher gemachten Erfahrungen einbringen und sich zusammen mit anderen auf die Entdeckung der Welt einlassen. Dabei muss es ihnen Spaß und Freude bereiten. Aus der Forschung wissen wir heute, dass nur lustvolles Lernen auch dauerhaftes Lernen bedeutet und in guter Bildung resultiert.

Bildung gestaltet sich im Kindesalter als sozialer Prozess, an dem sich Kinder und Erwachsene aktiv beteiligen. Unser Ziel ist es, dass Kinder bewusst lernen und ein Verständnis für Lernprozesse entwickeln. Nur durch eine intensive Zusammenarbeit, den kommunikativen Austausch und das Interesse des Erwachsenen am Thema des Kindes und seiner Wahrnehmung entsteht hierfür ein gemeinsames Verständnis.

Die Bildung in unseren Kinderkrippen und Kindergärten ist weltoffen und wird durch das abendländische, humanistische und christliche Welt- und Menschenbild geprägt. Das Interesse der Kinder an anderen Kulturen, Sprachen und Bräuchen wird dabei geweckt und gepflegt. Offenheit und Neugier an Andersartigkeit werden vorgelebt und auf kindgerechte Art und Weise auf sie eingegangen. Dabei steht das Kind ausdrücklich im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit und Überlegungen.

In unserer heutigen individualisierten Wissensgesellschaft verändern sich die Anforderungen an das Fach- und Spezialwissen rasch, sodass die Entwicklung und der Erwerb von Kompetenzen und die Entwicklung der Bereitschaft zu lebenslangem Lernen in den Vordergrund gestellt werden.