Erzieherin und Leitung Sendling Natascha-Pieper

Natascha Pieper: Erzieherin, nicht Kindergärtnerin

Natascha Pieper: Erzieherin, nicht Kindergärtnerin

natascha-pieperNatascha Pieper ist mal Kuh, mal Kobra, mal Katze und auf Wunsch auch Kamel. Dabei arbeitet sie nicht im Zoo, sondern ist Erzieherin, stellvertretende Leitung des Standorts Harlaching der Wichtel Akademie – und zertifizierte Kinderyogalehrerin. Und Kuh, Kobra, Katze und Kamel sind Yoga-Stellungen, die auch die zwei bis dreijährigen Yogis in der Krippe lieben. Für Natascha Pieper ist der Beruf Erzieherin ein Traumjob: „Es gibt wohl wenige Berufe die abwechslungsreicher oder kreativer sind. Als Erzieherin gibt man viel, aber man bekommt aber auch so viel zurück“, sagt sie. Und einen alternativen Berufswunsch hat es im Grunde auch nie gegeben. „Im Notfall Kunsttherapeut – aber auch das nur mit Kindern.“

Erzieherin ist sie geworden, weil sie schon als Jugendliche – damals als Babysitter – einen guten Draht zu Kindern hatte. Doch auch für sie war aller Anfang schwer. „Bei einem meiner ersten Projekte als Erzieherin im Anerkennungsjahr fehlte mir die Ruhe“, erinnert sich Pieper. „Da stand ich zuerst mit Windelkindern und Fingerfarben ausgestattet im Raum und hatte die Wassereimer und die Plastikplanen vergessen. Prompt war der ganze Boden voller Farbe. Danach wollte ich die Kinder sauber machen und auf einmal standen acht Kinder gleichzeitig nackig unter einer einzigen Dusche. So was passiert mir heute mit der jahrelangen Routine nicht mehr.“

yoga

Als Erzieherin und heutige Leiterin des Standorts Sendling hat sie fünf Jahre Ausbildung und zahlreiche Weiterbildungen hinter sich. Und wünscht sich darum vor allem eins: „Bitte nennen Sie mich nie Kindergärtnerin, das klingt so als würden wir den ganzen Tag nur spielen.“ Dabei leistet die Erzieherin neben der pädagogischen Arbeit auch die Zusammenarbeit mit den Eltern und sehr viel Organisatorisches. Zur aktuellen Entwicklung der Ausbildungsverkürzung für Quer- oder Seiteneinsteiger sagt sie: „Klar brauchen wir mehr Kollegen, aber denen sollte ein wenig Zeit gegeben werden, damit sie Erfahrung sammeln können und das nicht nur im pädagogischen Umgang mit den Kindern.“

Auch die Kommunikation mit den Eltern fordert die Erzieher (und umgekehrt). Die größte Herausforderung sind für beide oft die Kleinigkeiten: „Ich soll immer wieder Kleimkram finden, wie Haarspangen, die Kinder verloren haben. Auf der anderen Seiten verstehe ich auch die Eltern, denn die Kinder trauern daheim sicher über ihre großen kleinen Schätze, die sie im Kita-Alltag verschusseln.“

Doch natürlich zeigen sich viele Eltern auch als Partner in Erziehungsfragen und sind dankbar, dass sich die Kinder in Harlaching so wohl fühlen. Ein Kind wollte Natascha Pieper sogar schon mit in den Urlaub nehmen und sagte: „Flieg mit, dafür hat der Papa bestimmt noch Gold in der Tasche.“

Natascha Pieper lehnte damals ab und klappte die eigenen (Schulter)Flügel nach hinten und übte stattdessen mit den anderen Kindern den Schwan auf der Yoga-Matte.

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