Welche pädagogischen Projekte haben die ErzieherInnen durchgeführt? Welches pädagogische Ziel haben die ErzieherInnen dabei verfolgt? Wie können die Eltern die Kinder nach der Kita weiter pädagogisch begleiten? Was gibt es Neues an den einzelnen Standorten der Wichtel Akademie? Hier informiert die Wichtel Akademie alle Eltern, MitarbeiterInnen und auch interessierte zukünftige MitarbeiterInnen und Eltern.

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berufspraktikant/-in

BerufspraktikantInnen (ErzieherInnen im Anerkennungsjahr) 2016/2017

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Wer wir sind:

  • Die Wichtel Akademie GmbH München steht für Kinderbetreuung auf dem höchsten Niveau. Wir arbeiten alle am gleichen Ziel: unseren kleinen „Wichteln“ eine glückliche Kindheit zu geben – und das geht nur gemeinsam, als starkes Team.

Was wir bieten:

  • Die BerufspraktikantInnen sind von Tag 1 an Teil unseres sympathischen Teams mit flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswegen
  • Wir begleiten Sie durch das Anerkennungsjahr mit qualifizierten PraxisanleiterInnen, die einen offenen Dialog mit Ihrer Ausbildungsstätte pflegen
  • Die BerufspraktikantInnen nehmen gleichberechtigt an internen Fort-/Weiterbildungen für moderne Krippen- und Kindergartenpädagogik teil
  • Wir nehmen Ihre beruflichen Wünsche ernst und unterstützen Sie auf Ihrem Weg
  • Die BerufspraktikantInnen haben während des Anerkennungsjahres Hospitationsmöglichkeiten an einer weiteren der 15 Kitas der Wichtel Akademie in München
  • Wir bieten attraktive Vergütung und Fahrtkostenübernahme
  • Wir machen den Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan lebendig
  • Die BerufspraktikantInnen genießen große Sicherheit durch Anschlusspositionen nach ihrem Praktikum bei der Wichtel Akademie

Was wir erwarten:

  • Großes Herz für Kinder
  • Liebe zum Beruf
  • Neugier und Motivation

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich bei uns:

Wichtel Akademie München GmbH
Frau Alexandra Schrank
Bewerbungshotline +49 89 143 44 500
Brabanter Straße 4, 80805 München, Germany
E-Mail: bewerbung@wichtel-muenchen.com
www.wichtel-muenchen.com


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Trudering Farberleben

Kinderkrippe Trudering: Selbstwahrnehmung

Erfahrungen, die Kinder in ihrer Körperwahrnehmung stützen und stärken

Kinderkrippe Trudering Farbe spueren

Das pädagogische Konzept der Wichtel Akademie stellt das Kind ins Zentrum – daher lautet die Grundüberlegung jedes Erziehers oder jeder Erzieherin: Was braucht das Kind? In diesem Fall hat Laura Eschenbach, Erzieherin im Anerkennungsjahr bei der Wichtel Akademie Trudering, die Kinder beobachtet und festgestellt, dass sie teilweise schwer zur Ruhe kommen. „Die Kinder waren im Schlafraum sehr unruhig, wollten ihren Körper spüren und hatten darum das Bedürfnis, herumzulaufen oder sich in den Betten zu wälzen. Darum habe ich mir ein Projekt überlegt, das die Kindern in ihrer Selbstwahrnehmung unterstützt.“

Das Projekt teilte sich auf in acht Phasen mit zahlreichen Entspannungseinheiten. Zunächst wartete Laura Eschenbach auf einen sonnigen Tag, setzte sich mit den älteren Kindern (ab zwei Jahre) an das große Fenster und erzählte ihnen die von ihr erdachte Geschichte vom kleinen Sonnenstrahl, der auf die Erde reiste. Dort angekommen, wärmt er jedes Körperteil der Kinder einzeln – die Füße, den Bauch, die Arme. Die Kinder hielten während der Geschichte jeweils ihre Füßchen, Ärmchen oder den Bauch in die Sonne und nahmen die Wärme wahr. Und dann rieben sie ihre Hände aneinander und wärmten sich gegenseitig den Rücken. Die gegenseitige Berührung war dabei für die Kleinen sehr positiv.

Verschiedene Materialien spüren – und entscheiden, ob die Berührung angenehm ist

Bei der nächsten Erfahrung der Kinder ging es ums Spüren von weichem Material und die Selbstwirksamkeit dabei, in diesem Fall also Malen mit Rasierschaum. Die Erzieherin teilte die Gruppe in Kleingruppen auf und jeweils vier Kinder verwandelten den großen Badezimmerspiegel in ihre Leinwand. Dabei nahmen sie wahr, wie sie den Schaum zerdrücken, wie weich er sich anfühlt und welche Spuren sie damit hinterlassen.

In der nächsten Einheit, die, wie die andere auch, zwei Mal wiederholt wurde, konzentrierten sich die Kinder wieder ganz auf ihren eigenen Körper: Was passiert, wenn eine Feder ihre Füße, ihr Gesicht oder die Hände berührt? Laura Eschenbach ermunterte sie (selbstwirksam) zu entscheiden und zu sagen, wo sie gerne von der Feder berührt werden, und wo es unangenehm oder zu kitzlig ist. Die Kinder wollten dann vor allem an Stellen berührt werden, die sie selbst erreichen konnten: also zum Beispiel an den Händen und an den Beinen. Laura Eschenbach berichtet: „Ich hatte dabei bewusst eine Feder ausgewählt, weil die Kids die Federn sonst nur vom Basteln kennen. Also etwas, das wir benutzen für Königinnenkronen – aber nicht als etwas, das kitzelt oder streichelt.“ Beim ersten Mal seien einige noch zurückhaltend gewesen, erinnert sich Laura Eschenbach. „Beim zweiten Mal hatten sie bereits mehr Sicherheit, um auszuprobieren, was sie mögen und was nicht.“Milly Kuscheltier als Beruehrungsmittler Kinderkrippe

 

Molly, die Kuscheltier-Giraffe, war von Anfang an die Begleiterin von Laura Eschenbach. Und als die Kinder sich beim nächsten Mal auf Yogamatten legten und mit den vorbereiteten Decken zudeckten, diente das Kuscheltier als Mittler der Berührung: Wo darf Molly Dich streicheln? Was soll Molly jetzt tun?

Sobald das Wetter es wieder erlaubte, ging Laura Eschenbach mit den Kleingruppen in den Sandkasten. „Die Kinder sind natürlich jeden Tag mehrfach draußen – aber jetzt ging es ja darum, aufmerksam das Material wahrzunehmen. In der kleinen Gruppe mit jedem Kind einzeln zu sprechen und nachzufragen, wie sich der Matsch und der Sand anfühlt,  und es auf Körner und Steinchen aufmerksam zu machen.“

„Ihr könnt Euren Atem sehen, fühlen und hören“

Im Gegensatz zu diesen rauen Materialien stand dann beim nächsten Mal die Pinselmassage – die die Kinder mit der Feder und Molly verglichen … wieder konzentrierten sie sich genussvoll auf ihre Selbstwahrnehmung – und fühlten in sich hinein.

Bei der Atmungsübung schlossen dann die ganz Mutigen sogar die Augen, um sich besser auf sich selbst zu konzentrieren. Jedes Kind hatte bei dieser Übung sein Kuscheltier auf dem Bauch (Molly hatte auf Laura Platz genommen), lauschte auf seinen Atem und spürte, wie sich Kuschel-bär, -giraffe und -hund auf und ab bewegten.

Auf diese vorhergegangenen Erfahrungen baute dann das etwas aufwändigere Erlebnis mit den Fingerfarben auf:

Nach dem Farbenfingerspiel im Morgenkreis (dieses Mal haben die Kleinen mitgemacht oder zumindest begeistert zugehört) ging es zunächst für Vincent, Olivia und Amelia in das Kurzzeit-Atelier. Aus dem eigentlichen Schlafraum hatte Laura Eschenbach mit Hilfe von Papierleinwänden und Abdeckfolie einen Künstlerraum geschaffen. Die Farbe wartete auf Papptellern darauf, von den Kindern entdeckt zu werden. Nachdem die Kinder sich im Bad bis auf den Body ausgezogen hatten, staunten sie beim Betreten des Schlafraumes sehr: „Wo sind alle Betten?“, fragten sie mit weit aufgerissenen Augen. Erst als Laura Eschenbach die Modellfunktion übernahm und mit der Hand und dann sogar mit dem Fuß in die Farbe tappte, trauten sich die Kinder auch.

Zunächst zögerlich:

Trudering Farbspiel Kinderkrippe

Hinterließen die Kinder bald schon Spuren …

Krippenkinder hinterlassen spuren Kinderkrippe

Und schon verwandelte sich der Raum in ein Farbenmeer:

Selbstwahrnehmung Trudering Kinderkrippe

„Die Krippenkinder kannten zwar die Fingerfarben, aber nun hatten sie zum ersten Mal die Möglichkeit, ihren ganzen Körper zu nutzen“, berichtet Laura Eschenbach. Dabei reflektierten sie auch die Wahrnehmungen, was sie zuvor bereits gemacht hatten. So sagte Vincent: „Das ist so wie der Rasierschaum. Nur dicker“.

Trudering Farbe mischen Kinderkrippe

Da momentan in der Krippengruppe die „Meins-Phase“ herrscht, kam bald schon das „Das ist meine Farbe“-Momentum. Da die Auswahl jedoch groß war, hatte bald schon jeder seine Lieblingsfarbe auserkoren. Olivia entschied sich zum Beispiel für Pink und stellte fest: „Auf meiner Haut leuchtet die Farbe viel mehr als auf Deiner.“

Trudering Lieblingsfarbe entdecken

Nachdem die Erzieherin die Pappteller dann auch im Raum verteilte und damit die Kinder ermutigte, den gesamten Raum zu nutzen und für sich einzunehmen, war Amelia die Erste, die die Farben mischte. Vincent stellte schließlich fest: „Ich habe alle Farben auf der Hand.“

Trudering Farbe spueren Kinderkrippe

Molly war natürlich auch die ganze Zeit dabei und nach vorsichtiger Nachfrage – erhielt auch Molly einen Klecks auf die Nase.

Milly Kuscheltier als Beruehrungsmittler Kinderkrippe

Beim abschließenden Großreinemachen im Bad wuschen sich die Kids gegenseitig ab. Nach der Selbstwirksamkeit des Malens, kam nun das „Farbe im Ausguss verschwinden lassen“ dran.

Das Resultat dieser zahlreichen Erfahrungen war sowohl für Laura als auch für ihre KollegInnen ein „Wow-Effekt“: „Die Krippenkinder haben nicht nur ihre Selbstwahrnehmung gestärkt. Auch ihre soziale Kompetenz (Anm. d. Red: Basiskompetenz) ist in der Zeit von Ende März bis Ende April enorm gewachsen. Wir merken das daran, dass die Kinder länger und intensiver miteinander spielen – vor allem in den Kleingruppen, die wir für das Projekt gebildet hatten.“

Krippenkinder auf Erfahrungsreise

Und besonders die Schlafsituation hat sich für ErzieherInnen und Kinder entspannt! Laura Eschenbach sagt: „Die Zweijährigen streicheln sich nun selbst am Arm, wenn sie sich spüren wollen. Oder schnappen sich eine Decke und kuscheln sich ein, wie wir es in den Entspannungsübungen gemacht haben und lauschen auf ihren Atem.“

Für Laura Eschenbach und die Gruppe geht die gemeinsame Erfahrungsreise natürlich weiter. Gemeinsam mit den Eltern will sie weiter dem nachgehen, was die Kinder brauchen, um sich und ihren Körper kennenzulernen. „Ich bin immer gespannt, wie jedes Kind individuell auf etwas Neues reagiert.“ Den Eltern hat sie von der momentanen Vorliebe der Kids für Pizzamassage berichtet – aber bald schon wird es sicher etwas Neues sein, was die Kinder kennen- und lieben lernen.

 

 

Qualitaet in Kinderkrippe Wichtel Akademie 1

Woran erkennen Sie eine qualitativ hochwertige und fachlich kompetent geführte gute Kita?

Woran erkenne ich eine „gute Kita“?

Claudia Casagrande Claudia Casagrande Wichtel Akademie München GmbH Brabanter Straße 4 80805 München T.: +49 89 14344 406 F.: +49 89 14344 111 claudia.casagrande@wichtel-muenchen.com<mailto:claudia.casagrande@wichtel -muenchen.com> www.wichtel-muenchen.com<http://www.wichtel-muenchen.com/> Geschäftsführer Patrick Smague, Daniel Schmitz Handelsregister RB 184503 , Registergericht München Wichtel Akademie - Für eine glückliche Kindheit

Entscheidet man sich bewusst für eine Kindertagesstätte (oder ist man auf die Unterstützung angewiesen), sollte auf eine qualitativ hochwertige Einrichtung und Pädagogik wert gelegt werden. Denn Durchschnittlich befindet sich ein betreutes Kind 1500 Stunden pro Jahr in einer Kindertagesstätte. Dies ist lange genug, um eine bedeutende Erfahrung im Leben eines Kindes darzustellen.

Der Bedarf an Kindertagesstätten hat sich in den letzten Jahren massiv verändert, genau wie das traditionelle Bild der Familie. Alte Sichtweisen werden emotional hoch aufgeladen diskutiert. Die Debatte gestaltet sich meist in für und wider, schwarz und weiß. Familien befinden sich in einem Dilemma. Gegner führen Erhebungen zu Tagesprofilen des Stresshormons Cortisol an. Befürworter sprechen von Sozialkompetenzen, welche unter Gleichaltrigen ausprobiert und begleitet erlernt werden können. Eltern stehen hier vor einer wichtigen persönlichen Entscheidung. Und im übrigen: Wer hat eigentlich die Kinder gefragt?

Eltern haben die Wahl zwischen öffentlichen oder privaten Trägern mit verschiedenen Qualitätsprofilen und Angeboten. Der Markt bietet hier die facettenreichsten Kreationen von Wellnessangeboten bis hin zur schulischen Frühförderung mit akademischer Urkunde. Verschiedenste Qualitätssiegel mit fragwürdigen und nicht überprüfbaren Standards erleichtern nicht gerade den Überblick und die Entscheidung – gut Kita – schlechte Kita.

Fest steht in jedem Fall: Statistisch gesehen ist das derzeitige Angebot sehr unterschiedlich zu bewerten. Nur knapp 10 Prozent der getesteten Kindertagesstätten (0-3 Jahre) wurde mit einer guten oder einer ausgezeichneten Qualität bewertet. Der Großteil aller getesteten Einrichtungen wurde mit einer mittleren Qualität ausgezeichnet. 12,3 Prozent der getesteten Einrichtungen schnitten mit unzureichender Qualität ab. (vgl. KRIPS-R, Tietze et al., 2007, Wertfein, M., Müller, K. & Danay, E. (2013). Die Bedeutung des Teams für die Interaktionsqualität in Kinderkrippen. Frühe Bildung, 2 (1), 20-27.)) Das heißt, es gibt nachweislich gravierende Unterschiede bei der Qualität in Kindertageseinrichtungen. Qualität ist jedoch aus Sicht der Erziehungsberechtigten in diesem (pädagogischen) Feld oft schwer zu beurteilen und nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen.

Eltern sind oft zurecht verunsichert, da das Angebot groß ist und jeder schließlich das beste für sein Kind möchte. Deswegen lohnt es sich auf Qualität zu achten, zu vergleichen und nachzufragen.

Wir haben Qualitätsmerkmale zusammengestellt, um Ihnen die Auswahl einer geeigneten Kindertagesstätte für Ihr Kind zu erleichtern:

Wie finde ich eine „gute Kita?“

Qualitaet in Kinderkrippe Wichtel Akademie

Hochwertige pädagogische Qualität für Kinder in den ersten Lebensjahren zeigt sich darin, dass ….

 …ausreichend Platz vorhanden ist!

Kinder brauchen Bewegung um sich gesund entwickeln zu können. Dies beginnt mit der Mundmotorik oder dem strampeln. Das Bewegungsbedürfnis steigt mit jedem Lebensmonat und wird differenzierter. Das heißt in der Praxis: Kinder brauchen große und möglichst unverstellte Räumlichkeiten mit möglichst viel Platz zum toben, krabbeln, rennen und tanzen – sprich sich zu entwickeln!

Derzeit werden Kindertagesstätten oft schnell und ohne Gesamtkonzept umgesetzt. Die derzeitige und offizielle Untergrenze beträgt: 2,5 Quadratmeter pro Kind.  Vor dem Hintergrund einer aktiven Entwicklung, muss dies als unzureichend bewertet werden, denn wissenschaftliche Studien belegen; Bewegungsabläufe und motorische Handlungsabfolgen gehen nahezu alle Entwicklungsbereiche und Lernbereiche eines Kleinkindes voraus.

Ein hochwertiger Gartenbereich ist in einer „guten Kita“ ein zentraler Ort der Bewegung, natürliche Rückzugsräume und elementare Lernanregungen bieten sollte. Achten Sie darauf! Diese Freiflächen sind in der Praxis leider oft gar nicht mehr vorhanden.

…vielfältiges und hochwertiges Material angeboten wird!

Nicht jedes Spielzeug ist hochwertiges und sinnvolles Spielzeug. Kinder sollen über das angebotene Material vielfältige Anregungen zum Basteln, Werken und Forschen bekommen. Das Material muss natürlich aus unbedenklichen Inhaltsstoffen hergestellt sein und sollte für die Kinder im besten Falle frei zugängig sein.

Gerade Materialien, die flexibel einsetzbar sind und eine angenehme Haptik vorweisen sind oft sehr kostspielig! Diese Investition sollte einerseits getätigt werden, da Kinder sehr intensiv Material erforschen. Aber es geht natürlich auch ganz anders – indem die Natur genutz wird! Es sind Materialien zu verwenden, welche auch für Kleinstkinder unbedenklich sind (z.B. wenn Material in den Mund genommen wird) – aber gerade in der Natur finden sich viele unbedenkliche Gegenstände, die Händchen, Augen und auch Mund erkunden dürfen und sollen – wie Gänseblümchen, Kresse oder sogar Erde (in geringen Mengen).

Kinder sind kreativ und sind hervorragende Schauspieler! Deswegen sollte auch und gerade Alltagsmaterial einen wichtigen Stellenwert in einer „guten Kita“ haben. Je einfacher das Spielzeug, desto mehr Platz hat die Kreativität: Decken, Tücher und Dosen werden zu Zelten, Königskronen und Torten … Zudem ist selbstverständlich eine vielfältige Auswahl an Büchern für alle Altersgruppen erforderlich.

…ausreichend und gut qualifizierte Mitarbeiter in der Einrichtung arbeiten!

Als einer der wichtigsten Faktoren in der Bewertung der Qualität in Kindertageseinrichtungen ist die Frage, ob ausreichend Personal in der Einrichtung angestellt ist. Von zentraler Bedeutung ist hierbei der Personalschlüssel einer Einrichtung.

… sich die Eingewöhnungsdauer nach den Bedürfnissen des Kindes richtet!

Kinder brauchen feste Bezugspersonen. Deswegen ist die Gestaltung der Eingewöhnungszeit als einer der wichtigsten Qualitätsmerkmale einer Kindertageseinrichtung zu sehen. Erst wenn die Einrichtung mit ihren Personen, den Räumlichkeiten und dem Tagesablauf für das Kind keine neue Situation mehr darstellt, kann das Kind sich dort ohne seine Eltern wohlfühlen und weitere Entwicklungsschritte meistern. Kinder reagieren oft sehr ängstlich auf Trennungssituationen. Oft werden die Spätfolgen eines zu schnellen „Alleingelassen“ nicht beachtet oder unterschätzt.

… Transparenz gelebt wird!

Das Verhältnis von Kindertageseinrichtung und Familie sollte von Vertrauen geprägt sein. Dies verlangt die Einrichtung eines Elternbeirates genau so wie die grundsätzliche Bereitschaft der Einrichtung/des Trägers, den Alltag und die Tagesstrukturen sehen zu können. Und natürlich informiert und involviert eine „gute Kita“ die Eltern der Kinder.

Kindergarten Biederstein Farbspiele

Kindergarten Biederstein: Farbenexperimente

Kann man Wasser färben? Wie fühlt sich Farbe an? Was passiert beim Mischen

Biederstein Farbe füsse Boden

Im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan sind Bildungsbereiche aufgeführt, die wir regelmäßig in unserer pädagogischen Arbeit umsetzen. Wichtig ist uns bei allen pädagogischen Projekten, dass der Impuls des Entdeckens und des Spielens vom Kind ausgeht. So achten die pädagogischen MitarbeiterInnen der Wichtel Akademie auf die Fragen und Anregungen der Kinder. Die Kinder der Kindergartengruppe „Giraffen“ am Standort Biederstein fragten nun nach Farben: „Warum kann Wasser farbig werden?

Also starteten die Erzieherin Lena Pilney und ihre Gruppe das Projekt „Kunterbunte Farbenwelt“.
Ziel war zunächst, diese Frage zu beantworten.

 

Gemeinsam färbten die Kinder mit Farbtabletten zunächst die Grundfarben. Damit war die Frage beantwortet, dass Wasser Farbe annehmen kann. Lena Pilney fragte die Kinder: „Was passiert wohl, wenn wir das Wasser mischen?“

 

Kindergarten Biederstein Farbexperimente

Das war die Ausrüstung für die kleinen Forscher

Kindergarten Biederstein Farbexperimente

Zunächst untersuchten wir das Wasser

Kindergarten Biederstein Farbexperimente

Dann fügten wir je ein wenig Farbe in die einzelnen Flaschen

Kindergarten Biederstein Farbexperimente Kindergarten Biederstein Farbexperimente

Jedes Kind probierte selbst, …

Kindergarten Biederstein Farbexperimente

… fasste an, schüttete um und betrachtete das Ergebnis genau

Kindergarten Biederstein Farbexperimente

Die Kinder arbeiteten in kleinen Teams, so dass diese Aufgabe auch ihre sozialen Fährigkeiten schulte.

Kindergarten Biederstein Farbexperimente

Das Ergenis schauten wir uns dann gemeinsam an.

Kindergarten Biederstein Farbexperimente

Gaaanz genau!

 Kindergarten Biederstein: Farbenexperimente

Anschließend vermischten die Kinder die Grundfarben und beobachteten, was passiert. Die Kinder forschten, experimentierten und sahen, was ihre Arbeit bewirkte. Sie haben alle Teilschritte begleitet. Wir stellten wieder fest, dass aus Grundfarben neue Farben entstehen, wenn man sie miteinander vermischt. Wie so oft hat sich Dank der Neugier der Kinder aus diesem Projekt ein weiteres ergeben:

Der nächste Projekt war die Körperwahrnehmung in Verbindung mit Farben

Lena Pilney legte den Kindern ein großes Plakat auf den Boden und regte die Kinder an, mit Farben und ihrem kompletten Körper zu experimentieren und zu entdecken welche Abdrücke die unterschiedlichen Körperteile hinterlassen. Dabei standen die Experimentierfreude, die Sinneswahrnehmung sowie die Kreativität stets im Vordergrund. Lena Pilney sagt: „Es war spannend zu beobachten, wie die Kinder das Mischen der Farben erneut für sich entdeckten und dabei übten und lernten, aus welchen Grundfarben welche Mischfarben entstehen. – Ich habe dann zuhause festgestellt, wie schnell sich verschiedene Farben auch auf mich an alle möglichen Körperteile verteilen.“

Kindergarten Biederstein Farbexperimente

Die Kinder suchten sich die Farben aus …

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und fühlten mit Füßen oder Händen die glitschigen Farben …

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… und beobachteten ihre Abdrücke.

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Zunächst blieben die Kinder ihren Farben treu …

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… und malten mit ihren Knien,

Kindergarten Biederstein Farbexperimente Kindergarten Biederstein Farbexperimente

Armen, Händen und Füßen.

Zum Schluss mischten sie die Farben wieder und gestalteten miteinander ein kleines Kunstwerk. Aus dem getrockneten Plakat schnitten die kleinen Wichtel mit Hilfe der pädagogischen MitarbeiterInnen kunterbunte Wichtel aus, die die Kinder vorher gemeinsam aufgezeichnet hatten und nun unseren Kindergarten am Biederstein verschönern.Kindergarten Biederstein Farbexperimente

Kindergarten Biederstein Farbexperimente Fuesse

 

 

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