Welche pädagogischen Projekte haben die ErzieherInnen durchgeführt? Welches pädagogische Ziel haben die ErzieherInnen dabei verfolgt? Wie können die Eltern die Kinder nach der Kita weiter pädagogisch begleiten? Was gibt es Neues an den einzelnen Standorten der Wichtel Akademie? Hier informiert die Wichtel Akademie alle Eltern, MitarbeiterInnen und auch interessierte zukünftige MitarbeiterInnen und Eltern.

mathematik Kinderkrippe Fuerstenried

Kita Fürstenried: Mathematik schon in der Kinderkrippe?

Vorläufer Kompetenzen in der Kita

kita mathematik kinderkrippe

In unserer Zivilisation, also in der Lebenwelt in der die Krippenkinder der Wichtel Akademie aufwachsen, ist ein ein Zurechtkommen ohne Mathematik im Alltag unmöglich. Daher ist es wichtig Vorläuferkompetenzen zu stärken – dazu gehören Ordnen, Kategorisieren, Sortieren und Zuordnen. Das Entwicklungsfenster beginnt mit rund zwei Jahren. Deshalb hat Alessia Lucinato, Erzieherin in der Kita Fürstenried in einem pädagogisch vorbereiteten Raum das Interesse der Kinder für die Mathematik geweckt. Sie bietet dafür den Krippenkindern ihrer Gruppe die Möglichkeit Farben und Mengen in Form von Bällen und Reifen kennenzulernen. Die Erzieherin bringt ihre Erfahrung der Montessori-Pädagogik mit ein und bereitet den Raum daher zwei Mal im Monat ähnlich vor, so dass die Kinder sich langsam vorantasten (im wahrsten Sinne des Wortes) vom Erkennen zum Verstehen.

Vom Greifen zum Begreifen

baelle matheverstaendnis Krippenkinder

Zunächst bietet die Erzieherin den Kindern einen Reifen, einen Korb und einige wenige Bälle in der gleichen Farbe an. Dann steigert sie die Anordnung auf zwei bis schließlich drei Farben und parallel steigert sie auch die Anzahl der Bälle. Die Kinder greifen und begreifen, tragen und sortieren, räumen aus und ein und trainieren ihr Strukturverständnis. Darüber hinaus stärken sie ihre Motorik und ihre Hand-Augen-Koordination.

Kita Mathematik Baelle Fürstenried

Die Zweieinhalb bis Dreijährigen legen die passenden Bälle aus den Reifen in die gleichfarbigen Körbe oder sortieren die „falschen“ Farben in die „richtigen“ Körbe um.

Professionelle Beobachtung

Kinderkrippe Mathematik Fuerstenried

Die Erzieherin beobachtet professionell, reicht den Kindern Körbe, greift aber nicht in ihr Entdecken und Spielen ein. Sie begleitet die Handlungen der Kinder sprachlich, indem sie kommentiert und die Kinder auch fragt, was sie gerade machen und warum. Sie kennt den Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes, interagiert mit den Kindern entsprechend ihres Entwicklungsstands und kann auf die Bedürfnisse jedes Kindes eingehen.

Wahrnehmen, Bewegen und Interagieren

Kita Fuerstenried Mathematik

In diesem Spiel nehmen die Kinder Mengen wahr, wenn sie sehen, dass in einem Korb viele Bälle liegen und in einem anderen wenige – dafür aber in einem Ring viele und in einem anderen wenige. So stärken die Kinder ihre mathematische Kompetenz.

Wiederholung im Alltag ist wichtig

kita mathematik kinderkrippe

Aber auch die soziale Kompetenz wächst, wenn die Kinder einander helfen und aufeinander reagieren. Alessia Lucinato erzählt: „Die Kinder bleiben gebannt und mit leuchtenden Augen bei der Sache. Neulich haben sich Giulia und Maxim sogar mit ‚High Five‘ abgeklatscht als sie alles richtig eingeordnet hatten.“

Das Gelernte greift die Erzieherin immer wieder im Alltag auf – und auch die Kinder weisen jetzt auf den blauen Himmel hin und zeigen aufgeregt auf ein blaues Auto, wenn es vorbeifährt. Mit Liedern im Morgenkreis wie „Rot, rot, rot sind alle meine Kleider“ merken sich die Kinder die Farben leichter.

Stärkung des Selbstbewusstseins

Die Erzieherin erwähnt die Farben auch, wenn sie die Kinder am Morgen begrüßt: „Oh, Du hast ja heute rote Socken an!“ „Und Du hast eine blaue Hose an.“ Auch beim Essen erwähnt die Erzieherin die gelernten Farben immer wieder. „Das Tolle ist“, freut sich Alessia Lucinato, „dass die Kinder, seit wir uns mit der Farbe Grün beschäftigen, total gerne Gemüse essen. Das ist nicht immer so!“ Außerdem, so berichtet sie weiter, räumten die Kinder auf einmal lieber auf. „Durch das Thema Mathematik haben wir das Aufräumen positiv aufgeladen. Die Kinder applaudieren sich selber, wenn alles wieder im Regal ist und rufen ‚Super‘ und ‚Bravo‘!

 

Krippenkinder selbst anziehen

Kinderkrippe Schwabing: Kinderkrippenkinder ziehen sich alleine an

„Schau, wie groß ich bin! Schau mich an, wie ich mich selber anziehen kann!“

Strumpfhose anziehen Kinderkrippe Schwabing

Noch etwas verschlafen, aber fest entschlossen zerrt Maja an ihrer Strumpfhose, fast ist sie über dem Po, aber jetzt braucht sie doch noch etwas Hilfe.

Pullover anziehen Kinderkrippe Schwabing

 

Maximilian stülpt sich zeitgleich bereits den Pulli auf den Kopf – auch er braucht nur noch Unterstützung für den letzten Schritt – über den Kopf.

 

 

 

Lucia Mai, stellvertretende Leitung der Kinderkrippe Schwabing, erklärt: „Schon beim Wickeln im Kleinkindalter unterstützen die Kinder die Erwachsenen, wenn wir sie lassen, indem sie sich mit drehen und ihr Beinchen heben oder strecken. Lucia Mai Erzieherin Kinderkrippe SchwabingVoraussetzung ist natürlich, dass wir sie stets darin einbeziehen, was wir von ihnen wollen und es erklären oder ankündigen. So ist das auch beim Anziehen. Bereits mit etwa ein oder eineinhalb Jahren nehmen die Krippenkinder von sich aus einzelne Kleidungsstücke in die Hand und probieren, bis sie sich mit drei Jahren komplett alleine anziehen können.“

Sie freut sich mit den Kindern über deren Erfolge: „Je mehr die Kinder können, desto lieber wollen sie das auch tun. Damit meine ich, dass sie ihr Können zeigen wollen!“, so die Erzieherin. Und tatsächlich, kaum hat Maja nun die Strumpfhose an, blickt sie stolz um sich.

Selbst Muetze anziehen Kinderkrippe Schwabing

Während des Anziehens trainieren die Kinder ihre motorischen Kompetenzen (Feinmotorik und Grobmotorik) und ihre Muskulatur. Sie nehmen ihren Körper wahr (Kohärenz) und durch das Gefühl der Selbstwirksamkeit und der wachsenden Selbstständigkeit gewinnen sie an Selbstbewusstsein.

Im Unterschied zu zuhause, ist nach dem Mittagsschlaf in der Kita oft mehr Zeit, so dass der Montessori-Satz „Hilf mir, es selbst zu tun“ – mehr gelebt werden kann.

 

Auch die Vorbild-Funktion der anderen Kinder in der Krippe hilft dabei, dass die Kinder sich selbst anziehen wollen und können.

 

Selbst Hose anziehen Kinderkrippe Schwabing

 

 

Natürlich unterstützt praktische Kleidung wie Klettverschlüsse, Gummizug und große Knöpfe beim Drang nach „Selber“ und „Ich kann“. „Schuhsenkel werden die Kinder meist erst zwischen fünf und sechs Jahren binden können“, erklärt Lucia Mai weiter. „Und auch Gürtel sowie Reisverschlüsse sind für die Kids lange eine Herausforderung, denn dafür müssen sie den Pinzettengriff beherrschen.“

 

 

Hose anziehen Kinderkrippe Schwabing

 

Bis dahin helfen die ErzieherInnen oder Eltern den Kindern indem sie den den Pullover halten, während das Kind zieht oder, bei den Socken über die Ferse helfen oder bei der Hose über den Po. Außerdem lassen sie den Kindern möglichst viel Möglichkeitenzur Selbstwirksamkeit, indem sie die engen Lederschlappen aufmachen und offen halten, so dass das Kind selbst mit den Füßchen hineinzielt oder Tipps geben, wie die Arme in die Träger der Matschhose passen.

 

Matschhose Kinderkrippe Schwabing

 

Die ErzieherInnen legen die Hosen mit beiden Hosenbeinen ausgebreitet hin, so dass den Krippenkindern dann das Hineinschlüpfen leichter fällt. Trägt das Kind mal ein Hemd mit kleinen Knöpfen, dann helfen sie, bevor es zum Frust kommt und erklären stets, was sie tun, so dass die Kinder verstehen, was passiert.

 

 

 

 

Ankleiden Kinderkrippe Schwabing

 

Oh, Konstantin blickt etwas unzufrieden!

 

 

 

 

Selbst Pulli anziehen Kinderkrippe Schwabing

 

 

Lucia Mai springt flugs zu ihm und bietet an: „Schau mal, ich helf Dir bei dem Arm,

 

 

Anziehen Kinderkrippe Schwabing

 

 

 

dann ist der Pulover auch schon fertig angezogen!“

 

 

Selbst ankleiden Kinderkrippe Schwabing

 

Und auch Maja hat’s geschaft und ist nun komplett angezogen –

 

 

 

 

Schuhe anziehen Kinderkrippe Schwabing

 

fast ganz alleine!

Wetter im Anzug Kinderbuch Wichtel Akademie

Kinderbuch-Tipp: Wetter im Anzug – Antonia bekommt Besuch

Warum regnet es? Woraus bestehen eigentlich Wolken und wer oder was ist eigentlich dieser Föhn? Kinder stellen oft bohrende Fragen und die Antworten müssen die Erwachsenen sich manchmal erst er-googeln. Das Kinderbuch „Wetter im Anzug – Antonia bekommt Besuch“ erklärt das Wetter und nimmt die kleinen und großen Leser dabei mit auf ein kleines Abenteuer.

kinderbuch Tipp Wetter im Anzug

Das kleine Mädchen Antonia kann das Wetter plötzlich sehen und hören. Herr Regen und Frau Wolke bitten sie um Hilfe, weil sie und weitere Wetterphänomene wie Hagel und Föhn andauernd vertrieben werden. Doch wer trägt Schuld daran?

Der lockere Teenager Wind? Der lustige Surfer Föhn? Der müde Nebel, der sich immer einfach aufs Feld legen will? Oder doch der mysteriöse Sturm, den keiner je aus der Nähe gesehen hat?

Eine lehrreiche Geschichte über das Wetter – und zugleich eine spannende und lustige Story über ein Mädchen, das sein erstes Abenteuer alleine erlebt und dadurch an Selbstvertrauen gewinnt.

In den Bann gezogen von dieser Geschichte lernen die gr0ßen und kleinen Leser, Vorleser und Zuhörer das Wetter in all seinen Gestalten, Varianten und Auswirkungen kennen und verstehen. Nach dieser Lektüre wissen alle, warum es regnet, stürmt und windet – und was im Freien bei einem Gewitter zu tun ist.

Kinderbuch Wetter im Anzug Wichtel Akademie

 

 

 

Hier „Wetter im Anzug“

als Printbuch mit vielen Bildern und

für lange Auto- oder Zugfahrten

als Hörbuch erhältlich.

 

 

 

 

Lust auf einen kleinen Vorgeschmack? Wie klingt zum Beispiel dieser Föhn?

Dann sehen Sie hier einen kleinen Film: „Wetter im Anzug – Der Föhn bricht durch“

 

Informationen zur Autorin Claudia Casagrande

 

Eingewoehnung Kindergarten

Eingewöhnungssituationen im Kindergarten

Die Eingewöhnung in den Kindergarten ist ein sehr großer Schritt – für Kinder und Eltern

Dieser Schritt sollte ebenso ernst genommen werden, wie die Eingewöhnung in die Krippe. Es ändern sich die Umgebung, die Spielgefährten und deren Anzahl (von bislang maximal 12 auf 19 bis 20 Kinder in einer Gruppe) und die Betreuer – gleichzeitig erfolgen große Entwicklungsschritte bei den jetzt Dreijährigen. Dieses Alter ist für Kinder oft sehr gut für eine Transition, also Eingewöhnung, da ihr emotionales und soziales Bewusstsein wächst. Die Kinder sind nun sicherer im verbalen Ausdruck und pflegen daher schon einen intensiven Austausch – sie können teilweise benennen, was sie beschäftigt und wählen ihre Spielkameraden aus.

Eingewoehnung Kindergarten1

Drei verschiedene Eingewöhnungssituationen

1. Kinderkrippe und Kindergarten in einem Haus

In diesem Fall besucht das Kind bereits eine Kinderkrippe in der gleichen Einrichtung und die Erzieherin steuert die Eingewöhnung. So findet der Erstkontakt zu der neuen Erziehein in der alten Kinderkrippe statt. Das bald dreijährige Kind besuchen zusammen mit seiner Gruppe oder nur mit seiner aktuellen Erzieherin die neue Kindergartengruppe, setzt sich im Morgenkreis dazu und bleibt manchmal sogar schon stundenweise. So lernt es langsam die neuen Spielkameraden und die anderen künftigen Bezugspersonen kennen.

Auch für die Eltern ist der Kindergarten eine Umgewöhnung. Darum findet das Abschlussgespräch der Krippe meist direkt, also am gleichen Tag, vor dem Erstgespräch im Kindergarten statt. So erleben die Eltern, dass sich die ErzieherInnen von Kinderkrippe und Kindergarten kennen und sich bezüglich des Kindes austauschen. Der Übergang ist so für Kinder und Eltern behutsam und fließend.

2. Von einer Krippe an einen neuen Kindergarten

Auch diese Kinder kennen bereits den üblichen Ablauf in einer Kindertagesstätte. Sie wissen, dass ihre Mama oder ihr Papa sie bringt und auch am Abend wieder abholen wird. Außerdem haben auch sie meist ein Grundvertrauen und Selbstbewußtsein entwickelt, das gefordert ist, wenn sie in einer neuen Umgebung mit neuen Pädagogen auf neue Spielkameraden treffen. Für sie ist die Eingewöhnung ein klein wenig länger und die Erzieherin bittet die Eltern bei der Eingewöhnung hinzu.

3. Erstbesuch einer Kita

Manche Kinder und Eltern erleben bei der Eigenwöhnung in den Kindergarten zum ersten Mal eine Trennung voneinerander für mehrere Stunden. Diese Kinder haben vorher keine Krippe besucht und erleben daher stärker mit Verlustängsten. Und auch für die Eltern ist diese Eingewöhnung neu und eine Herausforderung. Deshalb kommen die Eltern je nach Bedarf des Kindes etwa ein bis eineinhalb Wochen mit in die Einrichtung.

Rauter Erzieherin am Biederstein

Ablauf der Eingewöhnung in den Kindergarten

Wie läuft so eine Eingewöhnung im Kindergarten eigentlich ab? Ist das für die Kinder anstrengend? Und was machen die Eltern dabei? Und spielt es eine Rolle, ob der Kiga in der gleichen Einrichtung ist, wie die Krippe? Diese Fragen beantwortet am besten eine Erzieherin, die bereits viele Kinder im Kindergarten begrüßt und eingewöhnt hat:

 

Ablauf der Kindergarten-Eingewöhnung

Erzieherin Viktoria Rauter

Viktoria Rauter, Erzieherin in der Wichtel Akademie am Biederstein, Schwabing berichtet, wie eine Eingewöhnung grunsätzlich abläuft (wobei jedes Kind individuell reagiert und somit jede Eingewöhnung anders verläuft): „Das neue Kindergartenkind kommt in der Freispielzeit zur neuen Gruppe hinzu und bleibt etwa zwei Stunden. Je nachdem wie Selbstbewußt das Kind ist, habe ich die Eltern bei mir mit im Raum oder sie warten in der Teeküche. Wenn das Kind aus unserer Krippe kommt, sind die Eltern eigentlich selten dabei. Der zweite Tag verläuft ähnlich wie der erste und ich beobachte genau, wie neugierig das Kind auf seine Umgebung reagiert. Am dritten Tag steigern wir die Anwesenheit auf drei bis vier Stunden. Die Dreijährigen können sich bereits verbalisieren und darum ist es mir wichtig, sie zu fragen: ‚Wie geht’s Dir?‘, denn diese Eingewöhnungsphase ist emotional sehr sensibel. Das erfordert viel Mut – und es macht die Kinder stolz, zu hören: „Du bist schon ein richtig großes Kindergartenkind.“

Selbstbewusstsein und Orientierungsfähigkeit

Den Neuankömmlingen stelle ich als Hilfe oft ein älteres Partnerkind an die Seite, das sich für den Neuankömmling verantwortlich fühlt. So haben die neuenKindergartenkinder neben mir als Erzieherin auch eine Anlaufstelle bei den Kindern.

In den nächsten Tagen kommt das Kind bereits in den Morgenkreis. Das ist eine Steigerung der Freispielzeit, weil es Konzentration erfordert hier ruhig zu sitzen. Und sofern sich das Kind wohlfühlt, bleibt es dann auch schon bis zur Schlafens-/Ruhezeit. Hier legen sich alle Kinder hin, kommen runter und hören einer Geschichte zu oder schlafen ein.

In den ersten Wochen im Kindergarten wächst das Selbstbewußtsein der Kinder ungemein und ich bewundere teilweise die Orientierungsfähigkeit der Kleinen, sich so schnell unter 20 Kindern zurechtzufinden.

„Mein Kind dreht abends auf“

Viele Eltern berichten mir, dass ihre Kinder nun auf einmal am Abend aufdrehen und einen Energieschub haben. Das hat aber  nichts damit zu tun, dass sie nun in der Kita weniger schlafen. Sie haben einfach tagsüber sehr sehr viel erlebt! Sie lernen neue Gruppenregeln kennen, ihr soziales Umfeld hat sich vergrößert (die Gruppen sind im Kindergarten größer als in der Krippe) und damit ist es auch lauter.“

Dazu wie Eltern am besten die Eingewöhnung ihrer Kinder begleiten, äußert sich Lilo Baumann, Leitung der Personalentwicklung  der Wichtel Akademie: „Das Kind teilt sich den ganzen Tag die Aufmerksamkeit der Pädagogen mit vielen anderen – nach dem Kindergarten sollte daher das „ich“ stärker zur Geltung kommen.“ Häufig werden die Kinder, sobald die Eltern beim Abholen in Sichtweite sind, weinerlich oder unselbständig.

Das ist ganz normal. Den ganzen Tag bemühen sich die Kinder „groß“ zu sein, jetzt, wo die Mama kommt, dürfen sie loslassen. Es zeugt eher von einer guten Bindung zur Mutter/Vater, wenn das Kind in deren Anwesenheit seine Kraftanstrengung zurückfährt.

Die Kinder müssen den Stress des Tages nun verarbeiten. „Manche Kindergartenkinder wollen mit ihren Eltern nun mehr kuscheln, manche mehr reden, manche verarbeiten die Anforderungen im Schlaf – durch Zähneknirschen oder wilde Träume“, so Baumann. „Wenn die Kinder also nach dem Kindergarten „knatschig“ sind, dann brauchen sie Zuwendung und ihre Ruhe, wie wir Erwachsenen auch nach Feierabend, empfiehlt sie. “

 

 

Berufspraktikantin

ErzieherInnen im Anerkennungsjahr 2015/16 (BerufspraktikantInnen)

Unsere Erzieherinnen im Anerkennungsjahr 2015/16 (BerufspraktikantInnen) kommen zu Wort:

Warum sind Sie bei der Wichtel Akademie? Warum haben Sie das Praktikum hier angetreten? Die Wichtel Akademie als Arbeitgeber? Hier berichten die angehenden ErzieherInnen:

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